Sechs Gänge, 20 Leute an einer Tafel und ein DJ, der irgendwann nicht mehr aufhören wollte. Was an diesem Abend funktioniert hat und was ich beim nächsten Mal anders mache.
Die Habibi Night war unsere fünfte Dinnerparty – und das Konzept bleibt: gehobene Küche mit sozialem Faktor, dazu wie immer ein DJ. Kein steifes Menü-Abarbeiten, sondern ein Abend, an dem gut gegessen, laut gelacht und am Ende getanzt wird. Der Tisch ist bei uns das Schlachtfeld der Lebensfreude, und die Habibi Night hat wieder gezeigt, wie weit man das treiben kann.
Sechs Gänge, jeder einzeln angerichtet – keine Sharing Plates, jeder Gast seinen eigenen Teller. Es gab zwei Menüs zur Wahl: ein vegetarisches und ein klassisches. Auf der Karte: gerösteter Blumenkohl auf cremiger Tahini, Fattoush, gegrillte Aubergine mit Miso-Harissa-Glasur auf Couscous, kalte Gurken-Joghurt-Suppe, Lammbällchen auf Muhammara – im Veggie-Menü mit veganen Hackbällchen. Zum Schluss warme Baklava mit Vanilleeis. Dazu kuratierte Weine und ein Aperitif zum Ankommen.
Essen verbindet – das klingt wie ein Kalenderspruch, aber an diesem Abend konnte man dabei zusehen. Lautes Gelächter ab dem zweiten Gang, viel Getanze nach dem letzten, und ganz am Ende ein spontaner Armdrück-Wettbewerb quer über die Tafel. Der DJ hat den Abend perfekt gelesen: leise zum Essen, lauter mit jedem Gang, und am Ende wollte niemand gehen – er übrigens auch nicht.
Mehr Content für euch aufnehmen. Von diesem Abend gibt es leider viel zu wenige Impressionen. Gleichzeitig will ich den Gästen ihre Privatsphäre lassen – und ehrlich gesagt freue ich mich über jeden, der ohne Handy am Tisch sitzt. Nächstes Mal also: ein paar Momente mehr festhalten, ohne dass jemand posieren muss.
Wir richten Dinnerpartys wie diese auch privat oder als Firma aus. Antwort innerhalb von 48 Stunden.
Johanna, Juni 2026
The Art of Social Dining.
Hamburg und Umgebung, bis 200 km
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